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	<title>Quietschekiwis &#8211; Songs Noire</title>
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	<description>It&#039;s better to burn out than to fade away</description>
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		<title>Quietschekiwis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Songs Noire]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jan 2015 03:00:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Düsseldorfer Menuette]]></category>
		<category><![CDATA[Halsbandsittich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="300" height="164" src="http://www.songsnoire.com/wp-content/uploads/2015/06/post-musik-quietschekiwis-300x164.jpg" class="attachment-medium size-medium wp-post-image" alt="Rose-ringed parakeet" loading="lazy" srcset="http://www.songsnoire.com/wp-content/uploads/2015/06/post-musik-quietschekiwis-300x164.jpg 300w, http://www.songsnoire.com/wp-content/uploads/2015/06/post-musik-quietschekiwis.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>Bei diesen grünen Vögeln handelt es sich um Halsbandsittiche. Aber meine Liebste nennt sie einfach nur Quietschekiwis. Ich finde, damit hat sie ein tolles Wort geprägt. Ich muss immer schmunzeln, wenn ich es höre.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img width="300" height="164" src="http://www.songsnoire.com/wp-content/uploads/2015/06/post-musik-quietschekiwis-300x164.jpg" class="attachment-medium size-medium wp-post-image" alt="Rose-ringed parakeet" loading="lazy" srcset="http://www.songsnoire.com/wp-content/uploads/2015/06/post-musik-quietschekiwis-300x164.jpg 300w, http://www.songsnoire.com/wp-content/uploads/2015/06/post-musik-quietschekiwis.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p><h2>Düsseldorfer Menuette</h2>
<p>6. Quietschekiwis (d-Moll)</p>
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<audio class="wp-audio-shortcode" id="audio-624-1" preload="none" style="width: 100%;" controls="controls"><source type="audio/mpeg" src="http://www.songsnoire.com/wp-content/uploads/2015/08/06.-Quietschekiwis.mp3?_=1" /><a href="http://www.songsnoire.com/wp-content/uploads/2015/08/06.-Quietschekiwis.mp3">http://www.songsnoire.com/wp-content/uploads/2015/08/06.-Quietschekiwis.mp3</a></audio>
<h2></h2>
<h2><del>Ort der</del> Inspiration</h2>
<p>In diesem Fall ist es kein Ort, sondern ein Tier, welches das Musikstück inspiriert hat. Genauer gesagt, ein tropischer Vogel, der inzwischen in Düsseldorf und anderen Städten im Rheinland heimisch geworden ist. Besonders im Winter mutet es seltsam an, wenn plötzlich ein leuchtend-grüner Schwarm von Papageien durch die Straße fliegt. Im Sommer lassen sich die Vögel weitaus schwerer in den Bäumen ausmachen, da ihr grünes Gefieder mit der Farbe der Blätter verschwimmt. Aber man erkennt sie bereits von Weitem an ihrem schrillen Ruf.</p>
<p>Bei diesen grünen Vögeln handelt es sich um <a href="https://www.duesseldorf.de/umweltamt/service/tiere_in_der_stadt/halsbandsittich.shtml" target="_blank">Halsbandsittiche</a>. Aber meine Liebste nennt sie einfach nur Quietschekiwis. Ich finde, damit hat sie ein tolles Wort geprägt. Ich muss immer schmunzeln, wenn ich es höre.</p>
<p>Mir fällt ein, dass ich bereits vor Jahren ein Gedicht über die Quietschekiwis geschrieben habe. Das will ich eben schnell noch raussuchen, bevor ich etwas über die Musik schreibe.</p>
<h2>Novemberlandschaft mit tropischen Vögeln</h2>
<p>die sonne zerfunzelt<br />
und ein mond klebt<br />
wie eine narbe bleich<br />
am vagen himmel</p>
<p>ein baum glüht auf<br />
von den platanen<br />
ist der oktoberrost<br />
schon abgeblättert</p>
<p>eis blinzelt im gras<br />
aus einer greisen weide<br />
schießt ein schwarm<br />
gelbgrüner papageien</p>
<h2>Musikalische Idee</h2>
<p>Das Stück wird von zwei Motiven geprägt:</p>
<ul>
<li><strong>Motiv 1:</strong> Das erste ist eine Akkordzerlegung (3-1-3-5-3) und besteht aus vier Achtelnoten und einer Viertelnote.</li>
<li><strong>Motiv 2:</strong> Das zweite ist ein Triller, der hier Vorhaltscharakter hat.</li>
</ul>
<p>In den ersten Takten des Stückes ist zu sehen, wie sich die beiden Motive in der Oberstimme (grün) jeweils abwechseln:</p>
<div id="attachment_622" style="width: 907px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://www.songsnoire.com/wp-content/uploads/2015/06/post-musik-quietschekiwis-pianoroll.jpg"><img aria-describedby="caption-attachment-622" loading="lazy" class="size-full wp-image-622" src="http://www.songsnoire.com/wp-content/uploads/2015/06/post-musik-quietschekiwis-pianoroll.jpg" alt="Pianoroll zu „Quietschekiwis“ (d-Moll), Düsseldorfer Menuette, Takt 1-9" width="897" height="264" srcset="http://www.songsnoire.com/wp-content/uploads/2015/06/post-musik-quietschekiwis-pianoroll.jpg 897w, http://www.songsnoire.com/wp-content/uploads/2015/06/post-musik-quietschekiwis-pianoroll-300x88.jpg 300w" sizes="(max-width: 897px) 100vw, 897px" /></a><p id="caption-attachment-622" class="wp-caption-text">Pianoroll zu „Quietschekiwis“ (d-Moll), Düsseldorfer Menuette, Takt 1-9</p></div>
<p>Die beiden Motive werden im Verlauf des Stückes vor allem durch <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Augmentation" target="_blank">Augmentation</a> (d.h. Verlängerung der Notenwerte) variiert und kehren in verschiedener Form in den anderen Stimmen wieder. Das ist nicht immer klar herauszuhören, aber es gibt dem Stück einen gewissen inneren Zusammenhalt.</p>
<p>Wie man an den ersten neun Takten ebenfalls erkennen kann, gibt es in einer anderen Stimme (ocker) eine diatonisch absteigende Linie. Sie bewegt sich meist in einem Wechsel von Halben und Viertelnoten. Auch diese Idee wird später wieder aufgegriffen.</p>
<p>Das Stück steht in d-Moll. Über den verkürzten Dominantseptnonenakkord (Dv) wird bereits nach acht Takten nach gis-Moll moduliert – und wieder zurück nach d-Moll. Im zweiten Teil wird der gleiche Dv wieder enharmonisch umgedeutet, um von gis-Moll nach h-Moll zu gelangen. Schließlich kehrt das Stück nach d-Moll zurück.</p>
<p><em>Noten auf Anfrage.</em></p>
<p><strong>FOTO:</strong> <a href="https://www.flickr.com/photos/13070711@N03/17051594511" target="_blank">Rose-ringed parakeet, Psittacula krameri (Scopoli,1769) male</a> von <a href="https://www.flickr.com/photos/13070711@N03/" target="_blank">Parshotam Lal Tandon</a>, lizensiert unter <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/" target="_blank">CC BY-NC-SA 2.0</a></p>
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