du gehst durch die nacht
liebliche blüten – sehen
aus wie gespenster
du suchst inmitten –
was liegt eigentlich zwischen
zwei augenblicken?
ihr inneres kind
so verträumt und verletzlich –
spielt gern verstecken
acht blüten treibt das
einblatt als erinnerung
das ist der weg – geh!
im herz hat er für
jeden geschenke dabei –
er gibt sich selbst hin
ihre hand zittert
die dunklen augen strahlen –
warm und mitfühlend
gedichte harmlos
wie blumenbouquets und dort –
hass und schmerz und tod
blüten am boden
und staub wirbelt durch die luft –
gleich regnet es los
die kirschen blühen
im halblicht der mondsichel
jagt die fledermaus
wie weißes feuer
der erste schnee des frühlings
fällt vom pflaumenbaum
ihr worte – gleitet
an mir vorbei damit ich
mein herz hören kann
