Vergänglichkeit zu erkennen und zu akzeptieren, wird unsere Wahrnehmung verändern. Wir werden empfänglicher für das Werden und Vergehen um uns herum – und in uns selbst.
Achte auf Deine Gedanken,
denn sie werden zu Worten.
Achte auf Deine Worte,
denn sie werden zu Handlungen…
Mich verfolgt in den letzten Tagen ein ganz besonders hartnäckiger Ohrwurm. Damit ich die Dauerschleife in meinem Hirn wieder loswerde, dachte ich mir, erstelle ich eine kleine Playlist. Es ist die Stimme von Judy Garland und der Song heißt: „The Man That Got Away“.
Mit buddhistischer Philosophie und Kultur bin ich zuerst durch Filme in Berührung gekommen. Sie waren es, die mein Interesse geweckt haben. Ich habe dann viele Umwege genommen, bis ich tatsächlich den ersten und ernsthaften Schritt gewagt habe, Meditationskurse und Retreats zu besuchen.
Ich hatte ja bereits an anderer Stelle geschrieben, dass mich gerade die Themen Angst, Ablenkung und Verdrängung beschäftigen. Ich habe dann hier dieses Gedicht gefunden, das ich vor ziemlich genau 10 Jahren geschrieben habe.
Ich versuche meine Angst besser zu verstehen. Bisher war sie immer ein Triebmotor und ein ständiger Begleiter, der im Unsichtbaren die Fäden zog. Ein Schatten auf meinem Leben. Anstatt mich in die nächste „Phase“ zu stürzen, wende ich mich der Angst selbst zu. Woher kommt sie? Wie beeinflusst sie mich? Wie gehe ich mit ihr um?
Dies ist eine Hommage an die Stadt, in der ich lebe. Im Jahr 2013 ist diese Serie von kleinen Musikstücken entstanden. Es ist ein musikalischer Rundgang durch Düsseldorf, vorbei an den Plätzen, die ich besonders mag.
Ich mag Mohnblumen. Sie wachsen am Wegrand, zwischen Weizenfeld und Trampelpfad. Niemand pflanzt sie, niemand gießt sie und sie blühen doch. Mohn hat so etwas zartes, transparentes und leichtes an sich. Als hätte sich das rote Licht der Sonne in einer Blume manifestiert.
Irgendwo ist noch ein Licht
Das fern aus der Tiefe bricht.
Bilder, die zum Abgrund sanken,
Steigen neu auf zu Gedanken.
Ein paar Eindrücke aus der wunderschönen Stadt an der Donau. Wir waren Ende April da und hatten eine fabelhafte Zeit dort. Es gibt soviel zu sehen, so viel zu entdecken. Wien hat uns wirklich verwöhnt: kulturell, kulinarisch und klimatisch!





